LUCSY – [LUNG CARE SYSTEM]

Hier sehen sie unsere Zielsetzung. Nutzung freigegebener medizinischer Ausrüstung, Bauteilfertigung durch 3D Druck, Einsatz von handelsüblichen Elektrokleinmotoren in Kombination mit Standard-Zubehör, einfache Montage überall in der Welt und einfache Nutzer Schnittstelle:

Frei verfügbare
Ambu-Bags

Es können weltweit verfügbare Standard Ambu-Bags zur manuellen Beatmung verwendet werden.

3D-Druck Komponenten

Maximale Kompatibilität durch die Nutzung umfangreicher 3D-Druck Elemente.

Elektromotor inkl. Steuerungselementen

Nutzung einfacher Elektromotoren und Arduino-Komponenten mit frei zugänglicher Software zur Steuerung.

Standard-Zubehör

Klein- und Montageteile aus handelsüblichen Beständen.

Montage

Einfache Montage nach intuitiver Anleitung.

LUCSY

Forschung und Entwicklung eines Konzeptes zum Eigenbau automatischer, frei verfügbarer, kostengünstiger Beatmungsgeräte.

Das internationale Projekt "LUCSY" Lungen-Pflegesystem wird regional konzipiert und kann weltweit angewendet werden

Das Projekt wird von Mitgliedern der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt im Zuge der COVID-19-Pandemie vorangetrieben. Auf Initiative des brasilianischen Student Gustavo Pinto realisieren sie aktuell dessen Idee eines günstigen, weltweit einsetzbaren und mit lokalen Mitteln herstellbaren „Beatmungsgerätes“. Entwickelt wird es für Situationen, in denen geschlossene Beatmungssysteme nicht (mehr) zur Verfügung stehen zum Einsatz bei der Versorgung von COVID-19-Patienten oder anderen beatmungspflichtigen Situationen.

Das internationale Projektteam um die Professoren Dr.-Ing. Volker Bräutigam und Dr. Uwe Sponholz entwickelt gemeinsam mit den studentischen Mitarbeitern Gustavo Pinto, Philip Schömig und Daniel Blümm, sowie dem technischen Beamten Josef Zenker und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Dipl.-Ing. Maximilian Rosilius unterschiedliche Konzepte für Vorrichtungen, um einen Beatmungsbeutel „automatisieren“ zu können.  

Aus fünf Prinzipien und in Summe sieben Versionen haben sich drei Konzepte, der Band- oder Riemenantrieb, die Kurbelscheibe mit Exzenter und das sogenannte Waffeleisen- oder Muschelprinzip,  als am erfolgsversprechenden herauskristallisiert. [ zum Projektverlauf ]

 

FHWS:vs:Virus ist ein non-profit, gemeinnütziges Projekt

Alle Ergebnisse des Konzepts werden als Komponentenstückliste, Pläne, Zeichnungen und Programmcodes kostenlos zur Verfügung gestellt und sollen explizit verbreitet, weiterbearbeitet und genutzt werden. Das Gerät soll vom Design her so ausgelegt werden, dass aus einem gebrauchsüblichen „Ambu Beutel“, zusammen mit einem Elektromotor inklusive Steuerungs-, Leistungselektronik, 3D gedruckten Komponenten und Zubehör ein automatisiertes Beatmungsgerät an jedem Ort der Erde zusammengebaut werden kann. Sollte der schlimmste anzunehmende Fall eintreten, und der verfügbare Bedarf an Beatmungsgeräten nicht mehr gedeckt sein, können die Kapazitäten behelfsmäßig somit erweitert werden.